Wann sich Individualsoftware lohnt
Die meisten Unternehmen brauchen keine eigene Software. Eigene Software brauchst du, wenn der Prozess das Geschäft ist. Wenn dein Team jeden Tag Daten aus drei Systemen in eine Excel-Liste kopiert. Wenn dein Angebot so speziell ist, dass kein Tool am Markt es abbildet. Oder wenn du Lizenzen für fünf Programme zahlst und trotzdem nur Workarounds lebst.
Dann ist Individualsoftware kein Luxus. Dann ist sie die günstigere Lösung.
Was wir konkret bauen
- Interne Tools: Auftragsabwicklung, Planung, Freigaben, Auswertungen. Eine Oberfläche statt zehn Tabellen.
- Schnittstellen & Integrationen: ERP, CRM, Shop, Buchhaltung. Wir verbinden Systeme, die bisher nicht miteinander reden.
- Backends & APIs: Die Logik hinter deiner Web-App oder Mobile App. Sauber dokumentiert, testbar, erweiterbar.
- Desktop-Anwendungen: Wenn es auf dem Rechner laufen muss, offline oder mit Zugriff auf lokale Hardware. Mit Electron oder Tauri, für Windows, macOS und Linux aus einer Codebasis.
- Forschungscode in nutzbare Software überführen: Algorithmen, die bisher nur im Labor laufen, in eine Anwendung bringen, die andere bedienen können.
- Ein MVP: Die kleinste Version deiner Produktidee, die echte Nutzer testen können.
Projekte, die wir umgesetzt haben
- Fraunhofer IMTE: Wir haben wissenschaftlichen Simulationscode für künstliche Beatmung fürs Web optimiert und daraus eine interaktive Lernanwendung für medizinische Fachkräfte gebaut. Python, Flask, Node.js, PostgreSQL, Svelte.
- Bye Bye Plastik: Neuer Auftritt und vollständig automatisierte Prozesse, damit sich das 16-köpfige Team auf die eigene Arbeit konzentrieren kann.
- Druckerei Hinzke: Ein Softwareprodukt mit sehr spezifischen Anforderungen. Magnus Hinzke sagt dazu: „Ich bin absolut begeistert, wie genau und schnell das Team meine Wünsche umgesetzt hat.“
- LMU München, Sustainability Reporting Navigator: Front- und Backend über einen längeren Zeitraum. „Jarmo setzt unser Projekt schnell, zuverlässig und mit viel Know-how um“, sagt Dr. Jan Seitz.
Wie wir zusammenarbeiten
Du sprichst direkt mit den Leuten, die deine Software bauen. Keine Projektmanager-Schicht, die Anforderungen in Stille-Post-Manier weiterreicht. Wir liefern in kurzen Etappen, zeigen dir regelmäßig den aktuellen Stand und ändern die Richtung, wenn du merkst, dass etwas anders laufen muss. Lieber nach zwei Wochen umsteuern als nach sechs Monaten feststellen, dass am Ziel vorbei gebaut wurde.
Und wenn wir merken, dass eine Anforderung mehr kostet als sie bringt, sagen wir es dir. Auch wenn wir dann weniger bauen.
Unser Tech-Stack
Wir sind nicht mit einer Technologie verheiratet. Wir nehmen, was zu deinem Problem und deinem Team passt. Meistens heißt das:
- Frontend: Svelte und SvelteKit, Vue und Nuxt, Tailwind CSS
- Backend: Node.js, Deno, Python (z. B. Flask)
- Daten: PostgreSQL, MongoDB, Supabase
- Desktop: Electron, Tauri
- Betrieb: Docker, auf Wunsch auf unseren Servern in Deutschland. Mehr unter Hosting.
Wichtiger als der Stack: Du bekommst Code, den auch ein anderes Team weiterentwickeln könnte. Der Quellcode gehört dir.
Und wo kommt KI ins Spiel?
Oft gar nicht. Manchmal genau an einer Stelle. Ein KI-Agent, der Anfragen vorsortiert. Ein RAG-System, das in deinen Dokumenten sucht. Wir bauen das ein, wenn es dir Arbeit abnimmt. Nicht, weil es gerade alle machen.
Aus Lübeck. Für Hamburg, Schleswig-Holstein und ganz Deutschland.
Wir sitzen in Lübeck, Maria-Goeppert-Straße 5. Workshops machen wir gern vor Ort, in Lübeck, Hamburg oder irgendwo in Schleswig-Holstein. Gerade am Anfang hilft es, deinen Prozess einmal live zu sehen. Danach arbeiten wir remote mit Unternehmen in ganz Deutschland. Kurze Wege, feste Ansprechpartner, kein Ticket-Pingpong.
Wann du keine Individualsoftware brauchst
- Ein Standardtool deckt 90 % ab. Dann nimm es. Die restlichen 10 % lösen wir vielleicht mit einer Schnittstelle.
- Der Prozess ist noch nicht klar. Software zementiert Abläufe. Erst den Prozess klären, dann bauen. Dabei hilft unsere Beratung.
- Niemand wird sie betreiben. Software braucht Updates und jemanden, der Verantwortung übernimmt. Entweder du, oder wir. Aber nicht niemand.
- Du willst nur schnell etwas ausprobieren. Dann reicht oft ein No-Code-Prototyp. Das sagen wir dir ehrlich.
Was kostet Individualsoftware?
Auf Anfrage. Ein Schnittstellen-Skript und ein komplettes Produktionssystem liegen Welten auseinander. Nach dem Erstgespräch bekommst du eine konkrete Einschätzung, keinen Fantasiepreis.
Du hast einen Prozess, den kein Tool richtig abbildet? 15 Minuten Erstgespräch buchen. Wir sagen dir, ob sich eigene Software lohnt.